How boxing saved my life

Letzte Woche war ich mal wieder beim Training. Unser Aufwärmprogramm fand dieses mal außerhalb des Gebäudes statt und unser Trainer sagte ganz unverbindlich, dass wir nun einmal um den Block laufen und bitte alle zusammen bleiben, weil beim letzten Aufwärmprogramm der letzte im Team überfallen wurde. Achso… Kein Problem dachte ich mir, laufen kann ich ja und es gab einige im Team die definitiv ja noch schwergewichtiger waren als ich. Nach dreiviertel der Zeit drehte ich mich allerdings um und sah niemanden mehr hinter mir im Sportoutfit. Alle weit vor mir. Erst dann realisierte ich, dass ich das einzige Mädel in der Gruppe, die mir ja bereits davongelaufen war, war und nahm die Beine in die Hand, ich wollte ja nicht überfallen werden wie das letzte arme Schwein.

Boxen ist irgendwie nicht mein Sport. Eigentlich aber schon. Ich fing das Boxen an, als der Winter anbrach, die Tage kürzer wurden und ich mich allgemein eher wie ein Walroß fühlte als wie ein junger Hüpfer… mit 30  ist es nicht mehr so einfach, sich wie ein junger Hüpfer zu fühlen, lasst euch das gesagt sein.

Wie sich vielleicht einige an euch erinnern können, war ich vor 2 Jahren mal einen Monat beim Training mit dabei – damals noch mit breitem Grinsen und ganz in Pink. Also völlig fehl am Platz. Bei diesem Versuch machte ich es ein wenig anders – Das pinke Shirt saß zwar noch, aber mein Grinsen war verschwunden, ich kam mit einer anderen Attitüde zum Training. Das muss man auch. Schließlich verausgabt man sich bei solchen Trainingsstunden immer komplett und schlägt hochmotiviert auf einen Boxsack drauf ein, manchmal auch auf Gegner, hier aber hoffentlich weniger motiviert, der Gegner muss am Ende der Stunde ja immerhin noch stehen.

So ein Training läuft immer wie folgt ab: Aufwärmtraining, 20min Intensives Bootcamp und mindestens 20min Boxtraining aller Art und zum Schluß mindestens 10min Bauchtraining – meine Lieblingssportart. ICH HASSE ES. Ich nehme es mal vorweg, ich habe durch das Training nicht einen kilo abgenommen und mein Bauch ist auch nicht schlanker geworden. Mein Bauch kann es einfach nicht. Ich versuche seit JAHREN den Bauch auf ein schlankes elegantes im ansatz-sixpack Aussehen hin zu trainieren und es klappt einfach nicht. Nach 3 Monaten Boxen würde ich eher sagen, dass ich mir die Muskeln innerlich angebaut habe – unter den fettvorräten quasi. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Aber egal. Es ging mir bereits nach kurzer Zeit gar nicht mehr um das Gewichtabnehmen, Boxen gibt einem was ganz anderes… innere Zufriedenheit. Nach jeder Stunde, die ich im muffeligen Box Keller verbracht habe, fühlte ich mich freier. Man verausgabt sich so dermaßen, dass man nach dem Sport auch direkt ins Bett könnte um traumlos einzuschlafen. Der gesamte Stress des Tages wird in dem Boxsack verarbeitet und die laute Musik zwingt einen, auf andere Gedanken zu kommen.

Mein Job zwingt mich, mich mindestens 8 Stunden pro Tag zu konzentrieren und akkurat zu arbeiten – es gibt einfach keine bessere Therapie nach so einem Tag als Boxen. Selbst das Laufen ist im Winter einfach Mist. Es ist kalt, es ist dunkel und man schleppt sich so dahin.

Ich wohne ja nun im aufstrebenden Viertel Woodstock, hier in Kapstadt. Woodstock ist zweigeteilt seit Jahren. Auf der unteren Seite der Main Road wohnen die „Ureinwohner“ Woodstocks, auf der oberen Seite die Hipster. Ich wohne oberhalb der Main Road, aber auch nicht weit oberhalb.

So sah ich letztens einen Herren mit Kapuzenpulli die Hauswand hochklettern und dachte mir, dass ich das als Pflichtbewusster Bürger ja mal direkt melden sollte. Also parkte ich mein Auto und fragte meinen Nachbarn wie ich jetzt wo die Polizei herbekomme (ich musste hier noch nie die Polizei rufen) und er sagte mir, das sei ja ganz einfach, ich müsste nur „mal eben“ 2 rechts und eine Links einbiegen und schwupps sei ich auf der Hauptstraße wo auch direkt die Polizeistation war. Jaaaa, das sagte er so einfach. Ich stiefelte los und hätte eigentlich abbiegen müssen, was ich dann aber doch nicht tat, weil mich eine gähnend leere Straße OHNE Straßenlaternen anblickte. Und die Hipster waren zu der Zeit ja alle beim Sport. Ich nahm einen Umweg. Dann musste ich noch einen Umweg nehmen. 20min und 5 halbwegs leere Straßen später stand ich dann vor der Polizei und schilderte ihnen was ich gesehen hatte, bevor ich mich sehr schnellen Fußes zurück auf den langen Heimweg machte.

Woodstock ist zwei geteilt. Es gibt eine recht hohe Kriminalitätsrate, eine super hohe Obdachlosenrate und wer abends alleine sich auf den Straßen rumtreibt, wird Gefahr laufen, ohne jegliche Wertsachen wieder nach Hause zu gehen. Außer man ist groß und männlich, wie mein Mitbewohner. Damals in Wynberg, dem anderen Brennpunkt Kapstadts, habe ich mich nach Anbruch der Dunkelheit ja auch nie mehr vor die Haustür getraut und ging manchmal hungrig ins Bett. Nun habe ich zumindest einen Mitbewohner, den ich nachts los schicken kann. Aber so richtig eingelebt habe ich mich hier noch nicht. Vielleicht helfen ja weitere Box Stunden in meinem Keller, aber leider sind die nun demnächst auch vorbei. Das nächste Projekt heißt FITNESSSTUDIO.

Dass ich das mal sagen werde hätte ich von mir selber auch nie gedacht 😀 Aber durch meine neu erworbene Krankenversicherung bekomme ich Punkte und Rabatt und es führt jetzt einfach kein Weg mehr dran vorbei… am FITNESSSTUDIO. Ich werde dann berichten, wie es da so läuft. Da bin ich dann wenigstens nicht die letzte beim Warm laufen auf meinem Laufband 🙂

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How to… survive Afrika Burn

Ich erwartete dieses Festival ja eher mit Angstschweiß auf der Stirn. Soviel konnte schief gehen, soviel musste geplant werden und wie würde ich bloß eine Woche ohne Kontakt zur Außenwelt zurecht kommen? Seit mein Opa vor ein paar Jahren gestorben ist als ich im Ausland war bin ich der Wächter aller Telefone. Es muss immer an sein, es muss immer Geld drauf sein, ich muss es immer hören können. Was wenn etwas passiert und ich davon nicht als erste etwas von mitkriege? Es ist dieser Zwang, immer erreichbar sein zu müssen, der vielleicht auch ein bisschen mit meiner Arbeit zu tun hat. Man meint, völlige Kontrolle zu haben durch Erreichbarkeit und vor allem meine ich immer, dass ich ruhiger bin wenn ich erreichbar bin aber sich keiner meldet. Weit gefehlt wie ich in der letzten Woche gemerkt habe. Man ist nämlich nicht ruhiger, wenn das Telefon die ganze Zeit neben einem liegt und einen stumm anstarrt, sondern wenn man gar nicht die Möglichkeit hat überhaupt erreichbar zu sein. Dann ist nämlich alles egal, weil man es ja eh nicht mitkriegen, bzw es ändern könnte. In der Wüste habe ich ebenfalls erkannt dass man durch Erreichbarkeit noch nicht mal Kontrolle hat oder was ändern könnte. Man kann nur reagieren. Das ist alles.
Das alles war mir auf jeden Fall bevor wir los fuhren noch nicht so klar.
Wir holten am Dienstag morgen den Wagen ab der doppelt und dreifach versichert war um Eventualitäten vorzubeugen. Ganz deutsch – ES KÖNNTE JA ETWAS PASSIEREN!
So packten wir das Auto randvoll mit Yogamatten, Stühlen, Zelten, Wasser, noch mehr Wasser und Tütüs (die Ballett Röcke – ihr wisst schon) und fuhren den Sonnenuntergang entgegen in Richtung Karoo Steinwueste.
Wir wurden vor der Straße gewarnt und wir waren vorbereitet.
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The long drive to freedom.

Mit 40kmH bretterten wir die 113 km steinige Schotterstraße entlang und überholten einige Wagen mit gebrochenen Achsen oder zerfleischten Reifen und ich flüsterte über drei Stunden in meinem Kopf mein Mantra “ wir schaffen das. Wir schaffen das. Wir schaffen das.“ Vor mich hin. Und siehe da: unser überversichertes Auto schaffte es tatsächlich unbeschadet bis zum Festival Gelände. Ich war allerdings so gereizt von der langen Fahrt und drei Stunden Konzentration, dass ich mir direkt ein kleines Bier aufmachte und erstmal alle blöd und ungeduldig anmachte, die mir in den 15 Folgeminuten über den Weg liefen. Ich konnte nicht anders. Auch den Staubengel als bgrüßungszeremonie, den ich freudig in den Boden malen sollte mit meinem sehr sauberen Körper verweigerte ich, bis sich mein Freund so über meine schlechte Laune aufregte, dass ich einen Staubkreis mit meinem Po malte indem ich mich einfach stur hinsetzte.
Unser Camp lag am extremen Aussenrand des Festivals, quasi am Ausgang. Die gesamte Woche über verirrten sich nicht nur meine Camp Mitbewohner, sondern auch wir diverse male aufgrunddessen. Wir brauchten etwa 20min bis zum festival Hauptgelaende. Je nach uhrzeit und Schlafmangel-Status fühlten sich die 20min manchmal aber auch wie 10min oder wie 2 Wochen an.
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Nachbar’s Garten

Wir nahmen den Weg gleich am ersten Abend in Angriff und standen eben jene 20min später auf einer weiten weiten leeren Fläche auf der viele bunte Gestalten rumliefen und allerlei Lichter am Horizont blinkten. Wir konnten die Größe nicht direkt ausmachen und liefen nur an einem Rand entlang und kehrten in das ein oder andere Camp ein bevor wir tot müde in unsere Zelte fielen.
Am Morgen des nächsten Tages sah alles anders aus.
mein Freund und ich machten uns auf die Suche nach Eis. In der Wüste. Wir hätten wissen müssen, dass das eine Schnapsidee war… Wir liefen also erneut die 20min zum Hauptteil des Festivals und sahen auch schon die Schlange wartender Menschen die vor einem schon halbleeren LKW voll Eis stand. Wir stellten uns mit dazu und zwei starke Regenschauer später, bzw nach einer stunde standen wir tatsächlich direkt vor dem LKW, der nun aber leider schon extrem leer war. Der Dame vor uns hatte man wohl nicht am Eingang des Festivals erklärt, dass man hier teilen soll und so kaufte  sie sieben Säcke Eis und uns wurde gesagt, es sei nun leer. Nach einer Stunde warten. Im Regen. In der Sonne. Bei 30 Grad.Die Stimmung war mittelmäßig bis schlecht. So trabten wir mit unserer leeren Kühltasche wieder zurück zum Camp und gaben damit auch das Thema Eis für die Folgetage auf.
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Nach dem Regen ist vor der Hitze.

Vor dem Festival hatte ich extrem Angst mich zu langweilen auf diesem Festival. Ich war noch nie länger als ein Wochenende auf einem Fest und es gab hier ja nichts zu shoppen, Drogen nahm ich auch nicht und generell wusste ich nicht, wie ich mir die ganzen 6 Tage einteilen sollte. Komischerweise gab es aber genug zu tun in der ganzen Woche und mir war nicht einmal langweilig. Nach einem Tag hatten wir bereits eine kleine Routine etabliert die wir so an den Folgetagen gut umsetzten. Nachdem „Eis-holen“ nicht mehr zur Routine zählte, spazierten wir meist über das Festival Gelände noch dem Frühstück und entdeckten allerlei. Bei den einen gab es Pfannkuchen zwischen 09 und 11 Uhr, bei anderen Thai Chi & Chai Tea und wieder andere boten warme Duschen an, wenn man nackig sich anstellte und zustimmte geduscht zu werden, statt sich selber zu waschen. Die Festivalbesucher waren teilweise noch skuriller als die Themen der verschiedenen Camps und so war das bereits ein extremes Erlebnis und  nachmittag in der Mittagshitze zurück im Camp erst mal verdaut werden.
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Die Eule – einer meiner Lieblingsskulpturen in der Wüste.

Am Abend wurde dann Abendessen gemacht – Nudeln mit Soße fuer etwa alle Abende – bevor man sich dann zum Sonnenuntergang auf dem Weg zurück zum Festival Gelände machte. Da war ordentlich was los abends. Ich muss ja sagen, afrikanische Sonnenuntergänge sind schon immer die schönsten auf dieser Welt gewesen aber afrikanische Sonnenuntergänge in der Wüste – umschlagbar!
Zudem wurden täglich abends ein oder mehrere Skulpturen abgebrannt, die vorher wochenlang von den Künstlern mühselig aufgebaut und fertig gestellt wurden. Das war das eigentliche Herz des Festivals. Feuer.
Es war extrem faszinierend, riesige Holzkonstruktionen Tag für Tag nieder brennen zu sehen. Ich glaube am zweit faszinierendsten war der gigantische Sternenhimmel jede Nacht. Da der Mond sich nicht blicken ließ, konnte man die Milchstraße den ganzen Abend wunderbar sehen und dazu noch Sternschnuppen zählen. Man kommt sich extrem klein vor bei so einer Aussicht.
Es gab eine Holzkonstruktion, die ich am beeindruckensden fand. Die Konstruktion stand für das endliche und man konnte die Woche über Namen und Erinnerungen an das Holz kritzeln, die man mit Verstorbenen hatte. Am Abend des Feuers wurde nicht nur um Ruhe gebeten, sondern auch, dass alle Lichter ausgemacht wurden. Jeder hatte die gesamte Woche Lichterketten oder ähnliches umgebunden, da man sonst im Dunkeln ja gar nicht gesehen wurde. Praktisch, wenn man sich mal erleichtern musste, nicht so praktisch, wenn man den Anschluß nicht verlieren wollte.
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Ohne Lichterkette ging auf diesem Festival gar nichts.

Alles war also aus. Die Musik, die man 24 Stunden lang hörte, die dumpfen Bässe und die Melodien die aus der Partyzone in jede Ecke des Festivals wehten. Die fahrenden Partybusse mit ihren verschiedenen Musikalischen Experimenten. Der große „Spirit Train“ hielt inne, der ansonsten mit einer Dampfmaschine voran über das Festival fuhr und gute Laune verbreitete. Alle Gespräche der 10 bis 13000 Menschen verstummten und alle blickten auf die Künstler, die nun das Feuer unter dem extrem hellen Sternenhimmel entzündeten. Und dann hörte man nur das Feuer. Zuerst ganz klein, loderten die Flammen nach kurzer Zeit bereits Meterhoch und mit ihnen verschwand das Gebäude und all die Worte, die dort verewigt wurden im klaren Sternenhimmel. Alles ist vergänglich. Die Endlichkeits des Seins war nie klarer als in diesem Moment, als alles still stand.
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Die Endlichkeit des Seins.

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Die Zuschauermenge im Licht des Feuers.

Ich wurde oft gefragt, ob ich dieses Festival nochmal mache. Ich finde, dieses Festival ist eins der Bucket List Lebensziele – nicht unbedingt eins, was ich jetzt jedes Jahr mache. Ich möchte ja auch nur ein Buch schreiben und nicht jedes Jahr eins. Und einmal Kilimanjaro wird mir auch reichen.
Nach einer Woche in der Wüste, ohne Handy, Internet, Welt Nachrichten oder lautem Straßenverkehr fühlt sich das Leben tatsächlich entschleunigt an. Es fühlt sich an, als wenn man ein bisschen klarer denken kann, bzw. seine Prioritäten wieder ein bisschen angepasst hat. Man muss nicht jeden Tag das Handy auf laut lassen und alle 5min lang anstarren. Man braucht sich nicht von der Arbeit stressen lassen, es wird eh nie weniger, bzw. es wird halt einfach alles zu seiner Zeit fertig. Alles zu seiner Zeit. Man vergisst so oft in der realen Welt, dass man so gut zurechtkommen würde, wenn man sich mehr Zeit für sich nimmt. Ohne Laptop. Ohne Internet Facebook, Instagram oder das Postfach. Einfach nur da sein. Mit Malstiften oder einem Buch. Oder ganz ohne. Es würde so einfach gehen, seine eigene Welt zu entschleunigen. Man muss nur raus. Vom Bildschirm und von der Verpflichtungen weg. Auch wenn es nur für ein paar Stunden ist. Es macht das eigene Leben soviel entspannter.
Weitere Eindrücke vom Festival:

How to survive Afrika Burn – The Preparation phase

So generally, Africa burn has not always been on my life bucket list. It somehow managed to sneak its way on it after i heard more and more people RAVING about this festival. It is life changing. It is a must-do. It is a once-in-a-lifetime-experience. YOU HAVE TO GO.

People apparently fly from all over the world to experience this festival which isnt really a normal music festival but more a festival of art and… life, you know? Apparently. If you wanna know more details and facts and figures about this festival, click here.

So here i am now, with a 3 pages list of things to buy, organise or remember and we are one week away from „The Burn“. I did read my way through about 30 pages of preparation information but in summary, I still dont have a clue what to expect.

It all started off like any good tale starts – with the words: Let’s do it! Sure. We were all into being part of the burn and since tickets are not cheap at all, we even decided to go all the way and took a whole week of holiday for this weekend.

What we kind of didnt know and not know until today is, how we will survive this week at all. Water is the main issue. The festival provides nothing but what you contribute to it. Except for ice, you can not buy anything there. We will take 5l per day and person, but if we stay there for 5 days thats an excessive amount of water already. Then we still need to load food, all the drinks, which are not water, our clothes (hot during the day, winter during the night) and all the equipment. So basically, we would need a whole truck if we wanted to take all of our supplies. Instead, we now organised a Toyota Avanza and just hope for the best. My chico would have died a heartattack before we even could have started, so I thought, the car rental option would be the best – but unfortunately not the cheapest which brought us immediatly to the next problem: the road. We will drive about 110km through a very stony desert and according to the Burn organisers, not a lot of cars actually make it to or from „The Burn“ back home. As our Toyota Avanza only has a certain amount of space, we can’t take about 3 extra spare tyres as we should, also our car hire company probably does not really want to know, that their precious vehicle will be driven through the middle of the stony desert of South Africa. Oh well.  The decision now has been made – we are going, we not backing out of this and problems will just be solved on the way. So in summary this is what we have so far: a car with just one spare tyre and water. Well we dont have it yet, we still looking for ways of transporting it. And we also know we will not have enough space but a horrendous amount of costs. Sounds like a sound preparation stage right? hahaha

Next issue on my 5 pages long organisational list is: food. Actually it is not really an intense problem. We will have a tiny cooler box (if it fits into the car) and thats it. so i guess i will live of musli bars and apples for a week and just hope for the best. Its my kind of diet – the „Burn diet“. Don’t judge.

Next – more important topic: The Outfit. So „Afrika burn“ is a festival, where people want to express themselves, where they can just be themselves without society judging them. As a result, the outfits can get quite quirky. However, I am just a normal person and if i could run around like i wanted to, i would just wear my jogging pants and no bra until the end of time. Not accepted at the Burn though. Well probably accepted, but it’s super boring, so i again need to go out of my way and find something quirky. To be as cool as the others and to fit into the anti-hispert-but-still-hipsterness of this festival. I did quite a bit of research on this topic now and I am now a proud owner of tasteless leggins, TWO tutu’s (one is just not good enough) and some very funky very hispert sunglasses. OH, and suspenders. In pink. I just made one mistake: the tutu’s are full of glitter. Glitter and Feathers are a no-no at this festival as you have to leave the space as untouched as it was when you arrived. Feathers can blow away and Glitter will just fall to the ground and is still trash, although its small. I actually really enjoy this fact. Every year, when I leave one of the music festivals i am shocked how damn dirty people leave behind spaces. I mean, everyne is talking about saving the world and being ecofriendly – everytime i leave a festival i know that 90% of them are just talking though and actually don’t stand behind what they say. Anyway – as I do not want to be one of them, i am currently trying to wash out the glitter of the tutu’s… which ended not so well as now my whole room and the outside area are quite sparkly… guess i need to find a different tactic here in order to fit in to the eco-friendly theme of the festival.

There is still a lot to organise and its only 9 days, until we make our way up to the Tankwa. I will let you guys follow me on my way from a „burn-virgin“ to an actual arty hipster, who found herself in the desert. I am quite relaxed about the whole project actually as I am sure we will survive somehow. Even if we do not bring enough water, or two tyres burst instead of just one. I think I am most looking forward to absolutely no phone reception for 5 days. In times like these, this will be my biggest detox (tohether with my apple and musli bar diet). I really can not wait to leave society for a bit again and escape to a sacred, unique space of selfreflection and beauty.

Stay tuned. More survival details to follow.

 

AB